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Bild: proDente e.V./Peter Vogt

Alter: Was passiert mit den Zähnen?

Neue Untersuchungsverfahren können Antworten auf Fragen liefern, die sich – nicht nur die Zahnärzte – schon lange stellen: Was passiert eigentlich mit den Zähnen, wenn wir alt werden? Was verändert sich im Zahnschmelz? Und können wir etwas tun, damit die Zähne besser vor Zerstörung geschützt sind? Eine Wissenschaftlergruppe in Washington hat sich dem Thema zugewandt und die diagnostischen Möglichkeiten der Atomsonden-Tomografie genutzt. Es zeigte sich, dass bei älterem Zahnschmelz die Anordnung der Schmelz-Kristalle und die Zusammensetzung der Minerale kompakter ist als bei den Jüngeren, aber auch, dass gleichzeitig der Schmelz spröder wird. Das wiederum ist auf Verschiebungen in den Schmelzkristallen zurückzuführen, die sich über die Jahre aufgrund von Demineralisation und Remineralisation gebildet haben – als Folge von Ernährung und Fluorid-Zufuhr. Der ältere Zahnschmelz ist zwar resistenter gegen Säure-Schäden, aber auch anfälliger für Risse. Die noch laufende Studie, die auf ihren Erkenntnissen auch Empfehlungen für die Prävention von Zahnschäden und für die passgenaue Mundhygiene entwickeln will, stellt zum gegenwärtigen Zeitpunkt unter anderem fest, dass die Fluoridaufnahme zum Schutz vor Säureschäden nachweislich funktioniert: Die Fluorideinlagerungen aus früheren Jahren sind im älteren Zahnschmelz klar erkennbar.

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